[Hatha Yoga, Yogatherapie] Yogaübungen bei bronchialem Asthma

Hallo!

Meine Tochter (13 Jahre) hat schon seit einiger Zeit Asthma bei Anstrengung.

Das war nie ein großes Problem, höchstens im Sportunterricht, Treppensteigen…

Sie hat eine Weile Medikamente genommen… und es dann aufgegeben… jetzt sind wir beim Heilpraktiker…

Leider ist bis jetzt keine große Verbesserung eingetreten. Der "normale" Arzt will, dass wir zu einem Lungenspezialisten gehen… dann käme "das Übliche" mit regelmäßiger Medikamenteneinnahme… bin nicht begeistert davon…

Da ich selber festgestellt habe, dass Atemübungen sehr effektiv sind (ich habe kaum noch eine Erkältung), bin ich überzeugt, dass es ihr auch helfen kann.

Was wäre am Besten für sie zu üben?

Danke für Eure Anregungen!

Ilea http://bit.ly/bC4HSy

4 thoughts on “[Hatha Yoga, Yogatherapie] Yogaübungen bei bronchialem Asthma

  1. Pollen und Atmung. Meine Erfahrungen mit Yoga

    Gerade in diesen Tagen bietet der Pollenflug eine Möglichkeit zur Selbsterfahrung mit der Atmung.

    Auf der einen Seite warnt die Medizin einstimmig vor Allergien und vor einem „Etagenwechsel“ mit der Vorstellung einer Ausbreitung einer Krankheit der Nasenschleimhaut auf die Bronchien und von Asthma dank einer Theorie der „vereinigten Atemwege“ (united airways). Eine Internetrecherche nach der Kombination von „Wechselatmung“, oder „Uninostril beathing“ und „Giemen“ (d. h. wheeze) fordert mit etwas Zeitaufwand den Artikel im „Indian J Allergy Asthma Immunol“ über die Rolle von Pranayama in der Reha von Katiyar und Bihari zutage (http://medind.nic.in/iac/t06/i2/iact06i2p98.pdf).

    Im letzten Absatz vor der Literaturliste sprechen die Autoren hier von „Yogaatmung als einer
    einer persönlichen preisgünstigen und angenehmen Aktivität, die zu wirklich erstaunlichen Ergebnissen führen kann.“

    Laut dem Artikel bei http://www.nmcth.edu/nmcj_articles_pdf/volume_wise/nmcj_vol10_no1/kupadhyay.pdf „Effect of alternate nostril breathing exercise on cardiorespiratory functions“
    K Upadhyay Dhungel u.a. stellt die yogische Atmung eine nichtkompetitive, preiswerte und genußvolle Routine, die wahrlich erstaunliche Resultate hervorbringt. Im vorletzen Absatz auf S. 26 wird von einem Verbesserung des Peakflows und einer reflexbedingten Entspannung der Muskeln der tracheobronchialbaumes durch Wechselatmung berichtet.

    Nach meiner Erfahrung führt die Wechselatmung zu einer reflexvermittelten Erweiterung der Lunge, die mit Übung auch die Pollenatemnot beseitigt und auch ohne Verschließen eines Nasenloches verwirklicht wird. Im Asthmakontext waren für mich die Auswirkungen sehr angenehm und auch überraschend, weil die Konkurrenz, die Behandlung mit Sprays, zu erheblichen Nebenwirkungen führt und offensichtlich unnatürlich ist.

    Mit den besten Grüßen, Richard Friedel

  2. Hallo Richard,
    danke für deinen schönen Kommentar mit den vielen hilfreichen infos.

    Alles Gute,
    Liebe Grüße

    Sukadev

  3. Im Yoga/Ayurveda-Kontext würde ich bei Asthma eine Beschäftigung mit einer Ayurwedamassage am Kopf empfehlen. Mit der Suchmachine findet man den Marmapunkt sringataka an der Nase, der Haut zwischen Nase und Oberlippe und am Kinn. Massage an diesem Marma befreit und vertieft die Atmung bei Asthma wie die chemische Keule ohne ihre bekannten Gefahren wie Osteoporose und Schäden an der Hauptschlagader. Massage hier zur Vertiefung der Atmung wird im Video https://www.youtube.com/watch?v=PiSq-WnMXjs beschrieben.
    .

  4. Das Lächeln kann Asthma verjagen. Man kann zwar mit offenem Mund Lächeln, aber üblicher ist ein Lächeln mit geschlossen Lippen, was durch Reflex den Sympathicus erregt und so die Atmung vertieft. Nun bei Asthmatikern wird zu viel durch den Mund geatmet, so dass das Lächeln ohne oder mit zu wenig Lippendruck stattfindet und der Sympathicus Nerv nicht wie beim gesundenden Menschen erregt wird. Als jemand mit Asthmaerfahrung würde ich Lächeln gegen Asthma empfehlen. Man spürt den besseren Herzschlag und die Entspannung in der Brust. Also ein freundliches Gesicht zum bösen Spiel machen. Schade, dass die Medizin so sehr auf Medikamente fixiert ist und die “Lippenbremse” mit schlaffen Lippen bei Asthma vorschreibt.

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