Meditation für Frieden, Liebe, Glück, Gesundheit und Erfolg- Video Vortrag

Hier ein Vortragsvideo mit dem Thema Meditation für Frieden, Liebe, Glück, Gesundheit und Erfolg:

Eine kurze Video Abhandlung von und mit Sukadev Bretz , Gründer von Yoga Vidya.
Seminare und Workshops rund um dieses Themengebiet sind zu finden auf https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation-anfaenger/.

Anahata Chakra Herzens-Meditation für Freude und Liebe – Yoga Übungen Video

Ein Yoga Video mit dem Titel „Anahata Chakra Herzens-Meditation für Freude und Liebe“. Dies ist ein Yoga Video, ein Yoga Übungsvideo, aus dem Youtube Yoga Übungs-Kanal von Yoga Vidya.

Yoga Seminare für Gesundheit, Persönlichkeitsentwicklung und Spiritualität:

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Kommentare erwünscht – hier im Blog oder direkt auf Youtube:

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Liebe, Mitgefühl, Freude und Gleichmut – – Audio Podcast

Hier findest du ein Audio Vortrag über Liebe, Mitgefühl, Freude und Gleichmut:

Audio Abhandlung mit Sukadev Volker Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya.
Seminare zu diesem Thema gibt es unter der Adresse https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/liebe/.

Dieser Essay ist eine Ausgab e des Liebe Podcast. Zu abonnieren auf Google Podcast oder Apple Podcast.

Anahata Chakra Pendel-Meditation für Liebe und Freude – Yoga Übungen Video

Ein interessantes Yoga Video zum Thema „Anahata Chakra Pendel-Meditation für Liebe und Freude“. Dieses Yoga Übungsvideo stammt aus dem Youtube Kanal Yoga Übungen, betrieben von Yoga Vidya, Europas großem Yoga Netzwerk.

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Um selbst auf deinem Weg voranzukommen, besuche doch eines der Selbsterfahrung, Yoga und Psychotherapie Yoga Vidya Seminare . Oder mache mal Meditation Urlaub .

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Meditation: Freude und Liebe im Herz spüren – Yoga Übungen Video

Lass dich inspirierend mit einem Video zum Thema „Meditation: Freude und Liebe im Herz spüren“. Dieses Yoga Übungsvideo stammt aus dem Youtube Kanal Yoga Übungen, betrieben von Yoga Vidya, Europas großem Yoga Netzwerk.

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Bhakti Yoga

Bhakti Yoga bedeutet Verwirklichung durch Liebe. Durch Yoga wird man harmonischer, man bekommt Zugang zu höheren Fähigkeiten, das Spektrum menschlicher Erfahrungen kann erweitert und die Erleuchtung erfahren werden. Im Yoga gibt es verschiedene Wege diese Erfahrungen und deren Wirkungen zu
erfahren.

  • (1) Im Hatha Yoga machen wir Erfahrungen durch den physischen Körper. Dadurch bekommen wir mehr Zugang zu unserem Selbst, wir entwickeln Selbstvertrauen. Durch die Identifikation mit Prana können wir Zugang zu unserer eigenen Psyche finden.

 

  • (2) Im Kundalini Yoga geht es darum die Energien zu harmonisieren. Dadurch können Krankheiten geheilt werden, innere Verspannungen lösen sich auf. Wenn die höheren Chakras aktiviert werden, erlangt man auch Zugang zu seinen höheren Fähigkeiten.

 

  • (3) Im Raja Yoga beziehen wir uns auf den den Geschickten Umgang mit uns selbst. Es geht darum harmonischer mit uns selbst umzugehen. Dieser Aspekt kommt auch zum Beispiel in der psychologischen Yogatherapie zum Tragen. Mit Hilfe von Raja Yoga kommen werden wir zum Herrscher unseres Geistes und können so mehr Kräfte entfalten. Schließlich gelangen wir vielleicht auch zu der Erkenntnis unseres wahren Wesens- wir sind Sad Chid Ananda – sein, Wissen und Glückseligkeit.

 

  • (4) Im Karma Yoga üben wir uns im freundlichen Umgang mit anderen. Wir strebendanach Beziehungen besser und liebevoller zu gestalten, aber auch uns nicht ausnutzen zu lassen. Fragen wie zum Beispiel: „Wie kann ich mehr im Alltag bewirken?“oder „Wie Erkenne und erfahre ich die Aufgabe im Alltag?“ Der Karma Yogi sieht den Alltag als Lernaufgabe. Hierbei erhalten wir die Chance uns von unserem Ego zu lösen. Das kann auf zwei Weisen Geschehen. Zum einen indem wir verhaftungslos handeln, das heißt nicht an die Früchte unseres Handelns zu Denken, zumanderen dadurch indem wir für andere Handeln. Schaffen wir es unser wahres Selbstvom Ego zu lösen können wir ewiges, unendliches Bewusstsein erlangen.

 

  • (5) Der Weg des Bhakti Yogas bezieht sich auf die Hingabe, auf die Gottesverankerung.Auf die Wirkungen von Bhakti Yoga wird im Folgenden genauer eingegangen.

Die Im Bhakti Yoga entwickelte Hingabe oder Gottesverankerung führt zur Heilung auf emotionaler Ebene. Hier vertifen wir den Umgang mit den eigenen Emotionen und leben sie aus. Die psychologische Forschung hat herausgefunden dass im Umgang mit den eigenen Emotionen Rituale eine entscheidende Rolle spielen, da man in Ritualen Emotionen durch eine positive Weise entfalten kann. Aggressionen gehen merklich zurück und wir sind eher zu Vergebenheit bereit.
So wurde in einer Studie das Ritual des Singens in Schulen an sozialen Brennpunkten eingeführt. Dadurch waren die Schüler signifikant weniger aggressiv und konnten sich untereinander auch eher Vergeben. Mitlerweile gibt es eine Bewegung des
Singens an amerikanischen Schulen. Seitdem haben sich die Gewaltakte um 50 % reduziert und auch die intellektuelle Leistung hat zugenommen.
Hieraus wird deutlich das Rituale wichtig sind. Viele Rituale wurden in den 60er Jahren abgeschafft, jedoch nicht durch sinnvolle neue Rituale ersetzt. Der Bedarf für mehr sinnvolle Riuale ist jedoch hoch, da wir oft unter hohem Stress stehen und dadurch eher psychisch erkranken –  insgesamt sind die Anforderungen und Belastungen in der heutigen Zeit gestiegen.
Es gibt weniger Rituale, die uns miteinerander verbinden. Hierbei kann Bhakti Yoga uns helfen.

Bhakti Praktiken

(1) führen zum einem harmonischem Miteineander. Sie geben uns Sicherheit und Geborgenheit.
(2) geben uns die Möglichkeit eine Intensität von Emotionen zu erfahren, die im Alltag
eher selten sind. Diese intensiven emotionalen Erfahrungen helfen beim Umgang mit Emotionen.
(3) ermöglichen uns den Kontakt zum Höchsten, die Erfahrung von Ahambrahmasi (ich bin eins mit Gott). Dies
stellt die eigentliche Bedeutung von Bhakti Yoga dar.

(6) auf den Weg des Jnana Yoga wird am WE genauer eingegangen.

Bhakti Yoga bedeutet also Hingabe zu Gott, den Kontakt mit einer höheren Wirklichkeit, das Transzendente erfahren.
Hierzu nehemen wir Kontakt dazu auf und vertiefen ihn.

Im Bhakti Sutra gibt es fünf Hauptbeziehungen zu Gott (Bhavas). Bhava bedeutet Gefühl, Beziehung.

1. Shanti Bhava = friedvolle Beziehung, staunen, respektvoll (jedoch unpersönlich)
2. Dhasya Bhava = Meister + Schüler Beziehung
3. Sakhya Bahava = Gott als Freund
4. Vatsalya Bhava = Kind und Elternbeziehung, Gott als Kind verehren (z. B. Krishna oder Ganesha auf Bildern als Baby dargestellt)
5. Mathurya Bhava = Gott als Geliebter, leidenschaftliches Verschmelzen mit Gott

Bhakti Techniken

Sie dienen dabei Gott zu erfahren, die Gotteserfahrung zu erhöhen und Hingabe zu entwickeln.
Es gibt davon 9 Praktiken:

1. Shravana: heißt wörtlich hören. Geschichten über Gott hören oder über Heilige, Meister, Mythen.
2. Kirtan: Spirituelle Lieder singen. Sie öffnen das Herz.
3. Smarana: sich erinnern an Gott. Dazu kann man z.B. (1) den ganzen Tag ein Mantra Rezitieren. Hierbei dient
das Mantra als Gottesausdruck. (2) immer wieder an Gott denken (z.B. im Gebet). (3) im Äußeren Gott sehen (z.B. sich Gott
in einer Blume vergegenwärtigen oder in einem faszinierendem Menschen oder auch Dinge aufstellen die an Gott
erinnern (z.B. Murti (Figur) auf einem Altar)
4. Vandana = verneigen.
5. Archana: Rituale zur Gottesverehrung (Satsang, Arati, Kerze über Altar anzünden und schwenken, Puja, Homa).
Es gibt tägliche, wöchentliche, Jahres- und Lebensrituale.
6. Padasevana: Dienst zu Füßen Gottes. Man kann einen Altar errichten, der für einen selbst heilig ist. Die
Murtis (Gottesstauen) darauf speichern Prana.
7. Dasya: Gott dienen.
8. Satthya: Gott wie Freund behandeln.
9. Atma Nivedana: Alles Gott darbringen. Alles was man tut, man tut es für Gott.

Insgesamt ist Bhakti Yoga hilfreich, da es unsere Emotionen und Menschlichen Beziehungen harmoniesiert,
wir damit Erfahrungen machen können,
nach denen wir uns tief gesehnt haben und schließlich um Gott zu erfahren.

(Zusammenfassung eines Vortrags im Rahmen einer Yogalehrer Ausbildung bei Yoga Vidya Bad Meinberg)

Tue etwas für andere – du tust es auch für dich: Das Geheimnis des Karma Yoga

Das, was man für andere tut, tut man irgendwo auch für sich. So wie Jesus gesagt hat: „Das, was ihr für den Geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr auch für mich getan.“ Und wenn dann Paulus noch sagt, „Ich bin doch nicht ich bin, sondern Christus ist in mir“, dort sieht man, ist alles miteinander dort verbunden. Und wir wachsen daran, indem wir für andere etwas tun. Wenn wir anderen Liebe schenken, dann spüren wir diese Liebe und diese Ausdehnung und diese Verbundenheit und das ist etwas Schönes und Gutes. Also, für jemand anderes was Gutes zu tun, tun wir nicht nur für den anderen, sondern es hilft eben auch uns selbst. Umgekehrt, für sich selbst etwas zu tun, ist auch nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere. Man kann durchaus sagen, „ich nehme mir jetzt mal ein Wochenende frei und fahre ins Haus Yoga Vidya für ein Seminar“. Und da sage ich nicht, „ich mache das nur für mich“, sondern das kann eine Hilfe sein, dass ihr euch sagt, „ich mache das auch für meine Kinder, ich mache das auch für meinen Mann, ich mache das auch für meine pflegebedürftige Mutter und ich mache das auch für meine Arbeitskollegen, denn, wenn ich dann zurückkomme mit neuer Energie und Kraft, dann haben die alle auch etwas davon“. Denn, was nutzt es den Kindern, wenn Mami sich aufbraucht, aber nur noch genervt ist. Und was nutzt es der Mutter, wenn man sich zwar um sie kümmert, aber man ständig irgendwo genervt ist. Also, wenn man sich um sich selbst kümmert und für sich selbst sorgt, ist das nicht nur etwas, was man für sich selbst macht, sondern eben für andere. Und für manche könnte auch ein Kinobesuch dazugehören. Da kann man sagen, „ich gehe heute für meine Arbeitskollegen ins Kino“. Warum? „Dann komme ich irgendwie in eine gute Stimmung.“ Momentan gehen wir irgendwo nicht mehr viel ins Kino. Irgendwann mal haben wir das öfters gemacht. Ich kann mich erinnern, irgendwann mal, als ich das erste Mal ins Kino gegangen bin. Also, als Kind, als Jugendlicher irgendwann. Ich war nicht jemand, der oft ins Kino gegangen ist. Aber nachdem ich im Yogazentrum gewesen bin, die anderen sind oft einmal die Woche ins Kino gegangen. Fernsehen gab es nicht, aber ich war dann immer zurückgeblieben im Zentrum. Ich habe gedacht, „was soll das, was soll ich in einem Kino?“

(Fortsetzung folgt).

Niederschrift eines mp3 Mitschnitts „Schweinehund-Podcast“ aus dem Yoga SeminarDen inneren Schweinehund überwinden – mit Yoga und Meditation„. Mit Sukadev Bretz bei Yoga Vidya Bad Meinberg.

Werde zum Rudelführer des Schweinehunds

So ist es auch mit dem Schweinehund und da werden wir noch mehr darüber sprechen, aber auch der soll unser Diener sein, eben nicht unser Rudelführer. Und da müssen wir auch lernen, wie wir der Rudelführer werden und so kann sich unser Schweinehund entspannen und er wird uns öfters mal mit seiner Freundlichkeit abschlecken und uns kraulen und auf den Schoß springen und uns vielleicht auch dazu helfen, dass wir uns um uns selbst kümmern und um ihn kümmern. So geht es also darum, zu lernen, wie man damit umgeht. Und wie kann man letztlich auch seine Vorsätze in die Tat umsetzen? Es gibt ja auch zu diesem Seminar so eine kleine Beschreibung, da steht „Tipps und Tricks, den inneren Schweinehund zu überwinden. Lerne, deine Vorsätze in die Tat umzusetzen und dein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Erkenne aber auch, dass der innere Schweinehund zu deinem Freund werden kann, dessen Sprache du verstehen kannst und der dir helfen kann, auch langfristig dein Leben zu gestalten. Tipps zur Formulierung von Zielen, zur Tagesablaufgestaltung, für das spirituelle Tagebuch und eine gute Harmonie zwischen Disziplin und Spiritualität.“ Und das ist letztlich die Kunst des Lebens, mit den verschiedenen Aspekten in einem gut umzugehen und das steuern zu lernen. Es gibt ja ein berühmtes Buch, viele von euch kennen es, die Bhagavad Gita . Und dort gibt Krishna im zweiten Kapitel eine kurze Definition von Yoga. Dort sagt er, „Yoga Karmasu Kaushalam. Yoga ist Geschick im Handeln.“ Yoga heißt, geschickt zu handeln, geschickt mit sich umzugehen. Es ist durchaus ähnlich wie im Buddhismus. Im Buddhismus spricht man auch – eigentlich wie im Yoga – nicht von gut und böse, sondern man spricht von geschickt und ungeschickt. Da steckt irgendwo auch die Philosophie dahinter, dass es etwas wirklich abgrundtief Böses nicht gibt. Natürlich gibt es im Yoga die Ethik . Nicht verletzten, nicht stehlen, nicht lügen, Vermeidung von sexuellem Fehlverhalten, Unbestechlichkeit, das sind so die fünf Yamas. Nicht, dass ihr das jetzt falsch versteht. Aber es gibt eben die Aussage, nicht dass irgendein Mensch , der das macht, deshalb abgrundtief schlecht ist, böse ist, des Teufels ist, bekämpft werden muss, am besten umgebracht wird oder man muss um seine Seele ringen, weil der Teufel sie sonst holt, sondern es geht irgendwo davon aus, alles im Menschen hat irgendwo in irgendeinem Kontext einen Sinn und man kann damit geschickter umgehen oder man kann weniger geschickt damit umgehen. Wenn man weniger geschickt damit umgeht, schafft man Leiden für sich selbst und für andere, entweder sofort oder langfristig. Wenn man geschickter umgeht, dann schafft man Glück und Erfüllung und Entwicklung  und Liebe für sich selbst und für andere. Und so ist Yoga natürlich auch keine brutale Disziplin, wie ihr wisst, es ist keine Starrheit, aber es ist auch nicht einfach mal, mal sehen, was kommt, sondern es ist schon ein bewusstes in die Hand nehmen seines Lebens und sein Leben steuern, aber eben nicht steuern irgendwo auf einem windstillen See, wo man genau wählen kann, sondern eben im Meer des Lebens mit allen Stürmen und allem, was dazu gehört. Wir können nicht alles beeinflussen, aber wir können lernen, darauf zu steuern und mit unserem Boot und mit unserer Mannschaft auf unserem Teil des Meeres mit der jetzigen Wetterlage zu steuern und irgendwo an unser Ziel zu kommen, was auch immer es sein mag.

(Fortsetzung folgt).

Niederschrift eines mp3 Mitschnitts „Schweinehund-Podcast“ aus dem Yoga SeminarDen inneren Schweinehund überwinden – mit Yoga und Meditation„. Mit Sukadev Bretz bei Yoga Vidya Bad Meinberg.