Vedanta Jnana Yoga Blog

In der Reihe „interessante Yoga Blogs“ bespreche ich heute den Vedanta-Jnana-Yoga-Blog. Vedanta ist die Philosophie des Absoluten, die Philosophie der Einheit. Vedanta basiert auf den Veden, insbesondere den Upanishaden. Vedanta wurde als philosophisches System etabliert durch die Vedanta Sutras von Vyasa und durch die Schriften und Lehren von Shankaracharya.

Vedanta ist aber mehr als nur ein philosophisches System. Vedanta ist auch die Grundlage von Jnana Yoga. Yoga ist ja ein praktisches Übungssystem, um die Einheit tatsächlich zu erfahren. Jnana Yoga ist der Yoga des Wissens – Techniken, um über Erkenntnis und Selbstbefragung zum Höchsten zu gelangen.

Genau darum geht es im Vedanta – Jnana Yoga Blog. Dieser besteht aus Mitschnitten von Vorträgen zum Thema Jnana Yoga. Diese sind sehr lebendig, „unzensiert“, unbearbeitet – du hast das Gefühl, selbst im Vortrag zu sein.

Schau dir das an – unter http://www.vedanta-jnana-yoga.de/

Denke nicht an das, an das du nicht denken willst

Das heißt auch, dass man – und das ist eine altbekannte Sache, die jeder von euch wahrscheinlich schon zigmal gehört hat – wenn wir an etwas denken, was wir gerne nicht hätten, dann wird das auch stärker. Und wenn wir uns darüber ärgern, dass wir an etwas denken, woran wir eigentlich nicht denken wollen, dann wird das auch wiederum stärker. Shivakami hat vor Kurzem so eine Variation von dem Thema mal gelesen, ich glaube es mindestens. Irgendwo, man muss etwas machen und man wird dabei ganz wunderbare Wirkungen bekommen, sofern man nicht an einen Affen dabei denkt. Also, ein Schüler ist mal zum Meister gegangen und wollte eben irgendwie übernatürliche Kräfte haben und der Meister hat ihm irgendeine besondere Technik gegeben und hat gesagt, „die wirkt aber nur, wenn du nicht an einen Affen denkst“. Und der Schüler konnte niemals diese Kraft entwickeln, denn er hat immer an den Affen gedacht. Also, indem wir vermeiden wollen, an etwas zu denken, wird das Denken daran stärker. Aber die meisten von euch kennen es auch, wenn man vermeiden will, an einen Affen zu denken, was macht man dann? Man denkt z.B. an eine Banane, aber da kann der Affe gleich mit reinbeißen. Also, man könnte stattdessen an eine Tulpe denken oder an einen Elefanten. Gut, da kann es auch sein, dass plötzlich der Affe auch die Tulpe in die Hand nimmt und der Affe auf dem Elefanten herumspringt, aber es wird mindestens dabei ergänzt und damit bekommt es eine neue Qualität. Es muss ja nicht sein, dass der Affe ganz verschwindet. Und ihr wisst, wenn ich von Affen spreche, sind es irgendwelche Denkgewohnheiten usw. Also, unsere Gedanken haben Wirkungen und wir können die Gedanken steuern. Z.B. angenommen, ich würde euch jetzt bitten, denkt an eine Rose! Das gelingt euch, oder? Angenommen, ich bitte euch, denkt an ein Pferd! Das gelingt auch. Wenn ich euch aber jetzt bitte, denkt nicht an ein Nilpferd, weder an ein großes Nilpferd, noch an ein kleines Nilpferd, noch nicht mal an ein rotes Nilpferd oder rosa Nilpferd und vor allem, denkt an kein blaues Nilpferd! Plötzlich habt ihr alle Nilpferde in eurem Kopf, an die ihr vermutlich seit Monaten oder Jahren nie gedacht habt. Also, wir können diese Gedanken immer wieder erzeugen und das ist auch so eine Technik, wenn wir überlegen, wenn wir irgendeinen Gedanken haben, den wir nicht mögen, dann können wir überlegen, „welchen Gedanken hätte ich denn stattdessen?“ Und wenn wir das überlegen, „welchen Gedanken hätte ich denn gerne stattdessen“, dann können wir ja sagen, „gut, dann kann ich ja auch an diesen Gedanken denken“.  Und eine nächste Sache ist auch, ähnliche Gedanken ziehen sich an und zwar sowohl in uns, wie auch in der geistigen Atmosphäre.

(Fortsetzung folgt).

Niederschrift eines mp3 Mitschnitts „Schweinehund-Podcast“ aus dem Yoga SeminarDen inneren Schweinehund überwinden – mit Yoga und Meditation„. Mit Sukadev Bretz bei Yoga Vidya Bad Meinberg.

Yoga – wann Wirkung? Video

Videovortrag zum Thema: Yoga – wann Wirkung?? Das ist eine wichtige Frage. Hier bekommst du Antworten darauf.

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Simples und Komplexes zum zum Thema “ Yoga – wann Wirkung?“ in diesem kleinen, aber feinen Vortragsaudio. Wann spürt man die ersten Wirkungen des Yoga? Muss man lange üben um eine Wirkung zu spüren? Sukadev geht auf Fragen ein rund um Wirkungen von Yoga, Teil des Themebereichs Yoga.

Weiterführende Informationen:

Entwickle Gedankenkraft

In einer der alten indischen Schriften steht etwas, was man in ähnlicher Form auch im Talmud findet und was Swami Sivananda in einigen seiner Bücher auch immer wieder zitiert. „Du säst einen Gedanken und du erntest eine Tat. Du säst eine Tat und du erntest eine Gewohnheit. Du säst eine Gewohnheit und du erntest einen Charakter. Du säst einen Charakter und du erntest ein Schicksal.“ Und wenn man das so hört, dann beginnt alles irgendwo mit „Gedanke“. Natürlich, die nächsten Sachen beeinflussen dann wieder die Gedanken. Es ist ja wie eine Rückkopplungsschleife. Also, wir haben irgendeinen Gedanken. Z.B. habt ihr irgendwann den Gedanken gehabt, „ja, es wäre doch ganz schön, mal Yoga zu machen“. Dann habt ihr angefangen, Yoga zu machen, und die meisten haben es dann irgendwann zu einer Gewohnheit gemacht, Yoga zu üben. Das hat vielleicht einen Einfluss, dass ihr mehr Energie habt, dass ihr eine optimistischere Persönlichkeit geworden seid, dass diese Dinge irgendwo in euch stärker wurden und ihr stellt fest, vieles fällt plötzlich leichter, das Schicksal wird irgendwo anders. Und dann natürlich, wenn man regelmäßig Yoga macht, das hat wieder Einfluss auf die Gedanken und die Gedanken haben wieder Einfluss auf verschiedene andere Sachen, die man tut, und das, was man dann mehrmals tut, wird zur Gewohnheit. Gewohnheiten haben auch wieder eine Rückkopplung auf unsere Gedanken, was wir denken, usw. Alles beginnt irgendwo mit Gedanken. Und wir haben auch eine gewisse Möglichkeit, eben auch unsere Gedanken zu steuern. Manche Gedanken kommen irgendwie. Sei es einfach, dass wir etwas lesen, sei es, dass wir etwas sehen, sei es, dass wir uns an etwas erinnern, sei es, dass jemand uns etwas erzählt, sei es, wir wissen gar nicht, woher die Gedanken kommen. Einige Gedanken – Yogis sagen – greifen wir ja auch auf aus der geistigen Atmosphäre. Wir können aber auch bewusst überlegen: „Was hätte ich gerne, was in mir wachsen soll?“ Und das, woran wir regelmäßig denken, das kann dann auch stärker werden und wachsen. Und wenn wir ausreichend daran gedacht haben, dann folgen die nächsten Schritte auch.

Bhakti Yoga Tipp für mehr Energie: Singe Mantras

Es gibt auch etwas, was dem Menschen viel Energie gibt, das ist Singen. Singen an sich hilft dem Menschen, zu neuer Energie zu kommen. Singen ist etwas, was der Mensch fast braucht. Und zwar paradoxerweise, sowohl um Energie zu geben, als auch unruhige Energie zu beruhigen. Man kann sagen, vom Yoga aus, Tamas und Rajas können zu Sattva werden, indem man singt. Das ist irgendwo in den letzten paar Jahrzehnten außer Mode gekommen. Die meisten hören etwas, das ist auch schon durchaus etwas, aber noch mehr, was man singt oder selbst musiziert, das gibt besonders viel Energie. Das könnt ihr auch durchaus mal ausprobieren. Da will ich euch auch nochmal etwas sagen. So ein kleines Beispiel, das ich auch mal hatte. Irgendwann mal wurde ich mal versetzt, das ist jetzt schon fünfundzwanzig Jahre her, in ein Zentrum, wo nichts los war. Das einzige, wenn das Telefon geklingelt hat, wollte jemand Geld haben oder hat gedroht, die Heizung abzustellen, das Gas nicht mehr zu liefern, das Telefon abzustellen und es kam fast niemand. Es war ein trostloser Platz dort. Außerdem war ich dort ganz allein dort und irgendwo fremder Ort. Und dann habe ich dann irgendwo telefoniert mit jemand, die ein bisschen mehr weiß und die hat mir dann gesagt, ich soll Mantramusik laut abspielen. Ich sei ja sowieso allein. Da könnte ich ruhig laut Mantramusik abspielen und könnte laut singen und dann sollte ich eine Glocke nehmen und wenn es mir irgendwo zu einsam ist oder wenn ich irgendwo zu müde bin, soll ich die Glocke nehmen und durch das Zentrum mit der Glocke klingelnd dort durchgehen. Außerdem sollte ich noch jeden Tag eine Puja machen. Und ich habe das auch alles irgendwo gemacht und eigentlich sehr schnell kam die Energie dann. Also Mantramusik und selbst mitgesungen und zwischendurch aufgestanden und geklingelt und dann hatte ich dann auch die Kraft, das anzugehen, was dort anzugehen war. Nicht bei allen Arbeitsplätzen geht das, dass ihr jetzt klingelnd von hier nach da geht, nicht in jedem Kontext geht das, aber vielleicht könnt ihr irgendwie was überlegen. Heute gibt es ja auch Kopfhörer, man kann auch Mantramusik dort hören. Vielleicht kann man beim Fahrradfahren auch singen, wenn man nicht zu schnell fährt. Das mache ich ab und zu mal, mit dem Fahrrad fahren und Mantras singen. Man kann Verschiedenes machen. Und da ist wirklich, das Mantrasingen hat eine andere Wirkung als das Mantrahören. Mantrahören kann schon schön sein, aber gerade das Singen ist eine der menschlichen Fähigkeiten, um den Energiehaushalt zu steuern, um Harmonie mit anderen irgendwo zu bekommen und Freude zu bekommen. Und Freude ist ein Schlüssel auch immer wieder für Energie. So also einige Anregungen und so wünsche ich euch, dass ihr vielleicht das ein oder andere hilfreich findet. Wenn ihr nicht alles hilfreich findet, dann ärgert euch weniger darüber, was ich gesagt habe, was auf euch nicht anwendbar ist in eurem Leben, sondern schaut lieber nach dem, was anwendbar ist im Leben. Das ist übrigens auch so eine Sache, die einem Energie gibt. Wenn Leute euch sieben Dinge sagen und die Hälfte ist gut und die Hälfte ist schlecht. Es gibt manche Menschen, die finden sofort die schlechten Dinge und es gibt manche Menschen, die finden als erstes die guten Dinge. Jetzt könnt ihr raten, wer mehr Energie im Alltag hat. Das stimmt zwar nicht immer. Der Mensch ist so komplex, dass nie etwas, was man sagt, für alle zutrifft, aber das ist auch eine Schulung, die man in seinem Geist machen kann. Schauen, was kann man für sich selbst herausfinden.

(Fortsetzung folgt).

Niederschrift eines mp3 Mitschnitts „Schweinehund-Podcast“ aus dem Yoga SeminarDen inneren Schweinehund überwinden – mit Yoga und Meditation„. Mit Sukadev Bretz bei Yoga Vidya Bad Meinberg.

Meditation für mehr Energie

Der letzte Aspekt ist Meditation. Meditation ist auch etwas, was einem Energie gibt. Meditation ist auch etwas, was einem Entspannung schenken kann. Meditation – da gibt es auch verschiedene Techniken und je nachdem, was man in der Meditation erreichen will, kann man auch mit verschiedenen Techniken arbeiten. Es gibt die Energiemeditation. Z.B. heute haben wir eine Form der Energiemeditation gemacht. Und es gibt noch verschiedene andere Formen. Letztlich, jede Mantrameditation aktiviert auch Energien. Und da will ich noch einen letzten Aspekt ansprechen, den ich heute Morgen – mindestens für die, die um 07:00 Uhr hier waren – auch schon mal angesprochen habe.

(Fortsetzung folgt).

Niederschrift eines mp3 Mitschnitts „Schweinehund-Podcast“ aus dem Yoga SeminarDen inneren Schweinehund überwinden – mit Yoga und Meditation„. Mit Sukadev Bretz bei Yoga Vidya Bad Meinberg.

Richtige Ernährung – Mehr Energie – Yoga Ratschläge

Nächster Punkt, richtige Ernährung. Ernährung hat auch eine Wirkung auf die Energie. Und da gibt es inzwischen auch schon einige Untersuchungen. Also, eine Ernährung mit viel Fett und mit viel Zucker, natürlich noch mehr eine Ernährung mit Fleisch, all das macht den Menschen eher träge. Auch Alkohol macht den Menschen träge. Er entspannt ihn nicht wirklich. Letztlich Menschen, die Alkohol trinken und die viel Zucker essen, die müssen umso mehr Kaffee trinken. Das muss man dann irgendwo ausgleichen. Da mag der eine Stoff den anderen irgendwie ausgleichen, aber auf die Dauer ist es nicht gesund. Es mag sein, dass ein oder zwei Tassen Kaffee am Tag nicht ungesund sind, mindestens ist das jetzt die übereinstimmende Untersuchung von Prognosen. Aber wenn man den nutzt, um andere ungesunde, energieraubende Sachen auszugleichen, dann ist das auf die Dauer eben doch nicht gesund. Also hier hilft es durchaus zu schauen, „kann ich meine Ernährung irgendwo so machen, dass mehr Energie bei herauskommt?“ Natürlich ist das auch wieder die Schwierigkeit, gerade wenn man wenig Energie hat, dann hat man noch dazu wenig Energie, seine Ernährung so umzustellen, dass sie vielleicht energetischer wäre. Mindestens geht das einer Reihe von Menschen so. Aber da kann man schauen: „Gibt es wenigstens etwas, was ich machen könnte? Ich weiß, wie meine Ernährung mir Energie gibt, und gibt es irgendetwas, wie ich mich ernähre, was mir die Energie raubt?“ Und es kann auch mal eine Woche Fastenkur sein, die einem hilft. Es gibt manche Menschen, die kommen richtig in die Gänge, wenn sie eine Woche fasten. Vielleicht am zweiten oder dritten Tag müde, aber danach ist man beschwingt. Oder es gibt Menschen, denen tut es gut, sich eine Woche mit Rohkost zu ernähren oder eine Woche irgendeine andere spezielle Diät. Da könnte man noch einiges sagen.

(Fortsetzung folgt).

Niederschrift eines mp3 Mitschnitts „Schweinehund-Podcast“ aus dem Yoga SeminarDen inneren Schweinehund überwinden – mit Yoga und Meditation„. Mit Sukadev Bretz bei Yoga Vidya Bad Meinberg.

Yoga-Lektionen aus einem Kino-Besuch

Und irgendwann war irgendwas Unschönes, irgendjemand hat mir was Blödes gesagt und dann habe ich gedacht, „jetzt muss ich hier raus“. Das war irgendwo nach einem Telefongespräch mit jemand, die eben – ich war der Leiter des Zentrums, dann gab es jemanden, die die Leiterin der Leiter war und die hat mir irgendwas gesagt, was ich für furchtbar ungerecht fand und dann habe ich etwas gemacht, was normalerweise nicht meine Art war, ich bin aufgestanden und habe das Zentrum verlassen. Und irgendwo war das für meine Mitarbeiter sichtbar und die wussten jetzt nicht, was sie damit anfangen sollten. Und sie haben noch gefragt: „Was ist los?“ Und dann habe ich gesagt: „Fragt mich nicht.“ „Kommst du heute Abend zurück?“ Habe ich gesagt, „weiß ich nicht“ und war draußen gewesen. Ich sollte am Abend drei Yogastunden geben, das haben die dann glücklicherweise irgendwie organisiert. Das soll jetzt keine Ermutigung für die Mitarbeiter hier sein, das nachzumachen. Da bin ich halt irgendwo raus und dann war ich jetzt draußen und habe gedacht, „was mache ich jetzt eigentlich dort?“ Ich war bisher nur gewohnt, ein bisschen spazieren gehen oder Asanas, Pranayama, Lesen, aber was macht man eigentlich? Da habe ich mich erinnert, die anderen, die gehen alle ins Kino. Und das war in Paris, da gibt es große Kinos mit zwanzig Filmen in einem Kino. Und da war irgendwas von „Therese“ hieß der Film. Da habe ich gesagt, „das muss irgend so eine Liebesschnulze sein, das wird mich auf andere Gedanken bringen“. Es war aber keine Liebesschnulze, sondern das war irgendwo so eine Verfilmung des Lebens der Theresa von Lisieux. Ich weiß nicht, ob jemand von euch die kennt. Die war Zeit ihres Lebens krank und sehr krank und pflegebedürftig, hat furchtbare Schmerzen gehabt, war ins Kloster eingetreten und hat irgendwo Visionen von  Gott gehabt und immer dann, wenn sie keine Visionen hatte, ging es ihr ganz mieserabel und dann hat sie aber auch Visionen gehabt und so war das irgendwo ein Leben voller Leiden. Da gab es dann irgendwo so eine Szene, da war sie dort und ihre ältere Schwester, die war auch Nonne und dann hat die Therese gesagt, „je souffre, ich leide“, hat die ältere Schwester gesagt, „Tant mieux, umso besser“. „Je souffre.“ „Tant mieux.“ Und dann plötzlich sind ihre Augen aufgegangen: „Je ne souffre plus. Ich leide nicht mehr.“ Jedenfalls, irgendwann habe ich gedacht, so schlimm geht es mir nicht und der spirituelle Weg, den ich dort habe, der ist nicht zu vergleichen mit der Therese von Lisieux und auch wenn diejenige, die mir was Komisches gesagt hat, was dieser Therese von ihren Vorgesetzten alles so erzählt worden ist, da geht es mir gut. Und dann bin ich tatsächlich fröhlich beschwingt wieder zurückgekommen. Das war aber nachts um 23:00 Uhr. Die anderen haben sich schon viel Sorgen um mich gemacht. Ich habe noch zwischendurch Pizza gegessen und Eis gegessen. Also alles das, was man in den Sivananda-Yogazentren so macht, wenn man irgendwo einen Ausgleich haben wollte. Also, man kann auch mal ins Kino gehen zum Wohl von anderen, das wollte ich damit sagen. Also in dem Fall hat das meinen Mitarbeitern sehr gut getan und mir hat es gut getan und so, wenn man etwas für sich selbst tut, dann sollte man nicht denken, „ich tue es nur für mich“, ich tue es auch für alle Mitmenschen und das kann alles Mögliche sein. Und das kann ein schöner Abend mit Frau sein oder mit Mann oder mit Kindern oder Kegelabend oder sonst etwas. All das kann man nicht nur tun für sich, sondern man kann all das auch tun für alle anderen, die künftig mit einem zu tun haben. Also das ist ein Tipp, um diese Spaltung des Lebens aufzulösen, zu der Menschen im Westen immer wieder neigen.

(Fortsetzung folgt).

Niederschrift eines mp3 Mitschnitts „Schweinehund-Podcast“ aus dem Yoga SeminarDen inneren Schweinehund überwinden – mit Yoga und Meditation„. Mit Sukadev Bretz bei Yoga Vidya Bad Meinberg.

Leben ist Rhythmus, lebe die Rhythmen

Und dann braucht man sicherlich auch mal einmal die Woche einen halben Tag Ruhe. Manche sagen, man hat ein freies Wochenende, die meisten haben ja kein volles freies Wochenende. Kinder wollen, dass man sich mit ihnen beschäftigt und eingekauft werden muss auch und Haus muss auch in Ordnung gehalten werden und die nächste Woche will vorbereitet werden. Aber irgendwo so einen halben Tag, wo man etwas wirklich Entspanntes macht, ist etwas, was praktisch jeder Mensch irgendwo braucht. Und das kann aber auch ausreichen. Also viele setzten sich selbst unter Druck und sagen, „ich bräuchte mehr Ruhe, aber leider muss ich mich um die Kinder kümmern und um den Haushalt kümmern und einkaufen und dieses und jenes und die Mama will auch noch was usw.“ und dann setzt man sich unter Druck. Und es ist weniger, dass man zu wenig Zeit für sich hat, sondern mehr, dass man denkt, man bräuchte mehr Zeit. Aber ein paar Stunden braucht man schon. In dem Kontext ist eben auch meine Empfehlung, das Leben nicht zu sehr zu teilen, wo man sagt, „ich muss etwas für mich tun und ansonsten tue ich immer etwas für andere“. Wenn man in dieser Art denkt, dann bringt man sein Leben zu sehr in Teile. Und dann fühlt man sich vielleicht egoistisch, wenn man etwas für sich tut. Und da gerade viele der Anwesenden hier Menschen sind, die idealistisch sind und eigentlich für andere da sein wollen und das ist das, was sie wollen und dann kommt das, was sie für sich tun wollen zu kurz und dann nachher haben sie nicht die Energie, um für andere da zu sein. Und es gibt andere, denen ist das „etwas für sich selbst Tun“ sehr wichtig und sie ärgern sich dann, dass sie dafür keine Zeit haben und müssen sich dann für anderes überwinden. Das Yoga ist ja ganzheitlich und sagt, man sollte diese Grenzen nicht so machen. Wenn man für andere da ist, ist auch etwas Gutes für sich.

(Fortsetzung folgt).

Niederschrift eines mp3 Mitschnitts „Schweinehund-Podcast“ aus dem Yoga SeminarDen inneren Schweinehund überwinden – mit Yoga und Meditation„. Mit Sukadev Bretz bei Yoga Vidya Bad Meinberg.

Richtige Entspannung – Yoga Tiefenentspannung

Dritter Punkt ist, richtige Entspannung . Entspannung ist wichtig. Auch wenn ich jetzt so gesagt habe, wir können lernen, Zugang zur Energie zu haben, um über Grenzen hinauszuwachsen, aber ohne Entspannung klappt es nicht. Der Swami Vishnu hatte gesagt, so, wie wenn man Auto fährt ohne Kühlsystem, irgendwann brennt der Motor durch. Wir müssen uns immer wieder entspannen. Und Menschen machen ja alles Mögliche zur angeblichen Entspannung . Von Zigarette über Schnaps, über Kino und Fernsehen. Was gibt es noch, was man macht zur Entspannung ? Kaffee zur Entspannung . Und es mag sein, dass manches auch zur Entspannung hilft. Der größte Teil von dem, was ich jetzt genannt habe, eigentlich nicht, sondern es führt nur Spannung in eine andere Ebene. Entspannen können wir lernen. Da gibt es so einige Empfehlungen, zum einen, eine Tiefenentspannung jeden Tag zu üben zehn Minuten. Die fällt leicht. Man kann sagen, spätestens kann man einschlafen mit einer Tiefenentspannung. Aber ich empfehle eben auch, Tiefenentspannung zu machen, notfalls auch losgelöst von den Asanas. Ich muss zugeben, ich mache ja meine Asanas immer morgens vor der Meditation, Asanas, Pranayama mache ich immer vor der Zeit, da mache ich keine lange Tiefenentspannung. Die Tiefenentspannung mache ich am Tag, entweder nachmittags oder abends vor der Abendmeditation und manchmal auch zweimal. Also irgendwann nachmittags und dann nochmal abends vor der Abendmeditation. Die Tiefenentspannung hilft, dass man sich sehr schnell regeneriert. Es nutzt wenig, wenn man irgendwo am Nachmittag in dem Nachmittagstief ist und sich dann irgendwo hin schleift. Gut, für manche hilft es dann, die zwei Tassen Kaffee zu trinken und mag sein, dass das in manchen Arbeitsverhältnissen die einzige Weise ist, wie man den Nachmittag rumkriegt. Klüger und geschickter ist es, dass man stattdessen dann, wenn man merkt, da kommt ein Formtief, zehn Minuten hinlegen, Tiefenentspannung, dabei Wecker stellen, dass man auch aufwacht. Wenn man einschläft, ist ok, wenn man nicht einschläft, umso besser, und danach ist man voll da. Neben dieser 10-minütigen Tiefenentspannung kann man auch ansonsten zwischendurch mal entspannen. Die tiefe Bauchatmung hilft ja auch, zwischendurch zu entspannen. Man kann sich einen Moment nehmen, sich so zu entspannen.

(Fortsetzung folgt).

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Welche Yoga DVD empfehlenswert? Video Antwort

Kurzer Vortrag zur Frage: Welche Yoga DVD empfehlenswert?? Interessiert dich diese Frage? Dann lausche hier einer Antwort.

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Einige Informationen zum Thema “ Welche Yoga DVD empfehlenswert?“ durch dieses Vortragsaudio. Informationen und Überlegungen, was eine gute Yoga DVD ausmacht. Der Yogalehrer Sukadev geht auf Fragen ein rund um Yoga DVD, Teil des Themebereichs Yoga.

Weiterführende Informationen:

Yoga auf dem Stuhl Video Vortrag

Kurzer Vortrag zur Frage: Yoga auf dem Stuhl? Darauf erhältst du hier Antworten.

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Erfahre einiges zum Thema “ Yoga auf dem Stuhl“ in diesem Audio Kurzvortrag. Tipps und Informationen über Yoga auf dem Stuhl. Zum einen kannst du Yoga Übungen machen zwischendurch z. Sukadev, Gründer von Yoga Vidya e.V., geht auf Fragen ein rund um Stuhl Yoga, Teil des Themebereichs Yoga.

Weiterführende Informationen:

Yoga Atemübungen, Pranayama, im Alltag

Und man kann auch – das hängt jetzt vom Kontext ab – wenn ihr niemanden neben euch sitzen habt und ein eigenes Büro habt, könnt ihr auch zwischendurch Kapalabhati üben, ihr könnt das auch im Auto üben. Man kann auch im Auto Atemübungen machen. Eine Weile bin ich ja auch öfter Auto gefahren. Als ich im Westerwald im ersten Ashram war, dort habe ich ja auch in Frankfurt zwei Yogalehrerausbildungen geleitet und da bin ich dann immer Dienstag hin und Donnerstag früh zurück. Und so waren das immer eineinhalb Stunden, die ich im Auto verbracht hatte und da wurde halt immer erwartet, wenn ich dort ankomme, dass ich dort voller Energie bin und nicht vom Autofahren geschafft. Also habe ich dort gelernt, Kapalabhati zu üben und Wechselatmung auch. Ohne Finger. Und sechzig Minuten so und vielleicht dann noch, als ich dann mit dem Auto angekommen bin, noch fünf Minuten Entspannung , so dass das Prana, das aktiviert ist, nochmal in der Entspannung dort irgendwo weiter fließen kann. Dann konnte ich dann mehr oder weniger direkt von dort dann in die Yogalehrerausbildung gehen, um die dann zu geben. Also, das ist auch eine gute Sache. Mit Kapalabhati muss man ein bisschen vorsichtig sein, bei manchen wirkt Kapalabhati so, dass sie ihr Körperbewusstsein zügig verlieren, das sollte man im Auto nicht machen. Aber wenn es nur aktiviert, ist das eine gute Sache. Ein Pranayama, das Swami Sivananda in einer bestimmten Phase seines Lehrens so oft betont hat, dass seine Schüler das dann Sivananda-Pranayama genannt haben, das ist einfach Einatmen, Anhalten und Ausatmen. Und das bewusst machen. So beim Einatmen könnt ihr vielleicht auch machen, während ihr mir jetzt zuhört. Ihr könnt beim Einatmen euch vorstellen, ihr nehmt Energie auf, beim Anhalten könnt ihr euch vorstellen, ihr habt Energie und beim Ausatmen könnt ihr die weitergeben. Das kann man auch – diejenigen, die es kennen – mit Mula Bandha verbinden, man kann es mit Lächeln verbinden und man kann es mit positiven Wünschen verbinden. Da kann man so, jedesmal, wenn man wartet, kann man das machen. Wenn man in langweiligen Besprechungen ist, könnte man das machen. Wenn der Vortrag langweilig wird, kann man das auch machen. Eine Möglichkeit für Atemübungen, einatmen, anhalten, ausatmen. Auch das kann einen fast euphorisch stimmen. Da mögen die anderen langweilig irgendwie Sachen sagen oder da ist man halt beim Arzt und wartet. Gut, es gibt so viele andere Dinge, die man auch machen kann, aber man kann auch einatmen, anhalten und ausatmen. Oder wenn man im Stau irgendwo ist, das ist eine zusätzliche Zeit für Pranayama oder für Mantrawiederholung oder um Podcasts zu hören. Das kann man als solches nutzen, um sich wieder aufzuladen. Auch ohne, dass man sich Zeit nimmt auf der Matte, die Zeiten zwischendurch kann man nutzen. Nicht, dass man sie nutzen muss, „ich sollte jetzt Pranayama machen, aber eigentlich habe ich keine Lust“. Dann sagt ihr, „ok, ich nutze den Moment jetzt zur Entspannung “. Aber Pranayama ist etwas, was ich dort euch sehr empfehlen kann.

(Fortsetzung folgt).

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Mache Pranayama, Yoga Atemübungen

Aber die bessere Weise ist, Atemübungen zu machen. Gut, wer neu ist, ist vielleicht eine halbe Stunde recht viel, aber ein paar Minuten kann man machen. Und auch eine Möglichkeit ist, mal mehr noch zu machen. Es gibt ja auch einige hier, die schon länger Yoga üben, da könnt ihr sagen, „eine Weile mache ich jeden Tag vierzig Minuten Pranayama“. Drei Runden Kapalabhati, zwanzig Minuten Wechselatmung, zwei, drei Runden Bastrika. Wenn man das ein paar Tage macht, sieht die Welt schon mal ganz anders aus. Wer diese Übungen nicht kennt, Kapalabhati habt ihr mindestens an diesem Wochenende schon kennen gelernt oder lernt es morgen kennen, Wechselatmung auch. Ein paar Runden und da ist Energie da. Und noch etwas, wir brauchen nicht zu warten, bis wir Zeit haben zum Pranayama. Eine schöne Weise ist auch, tief mit dem Bauch ein- und auszuatmen. Wenn man z.B. feststellt, man ist irgendwo blockiert oder traut sich etwas nicht zu, Hand auf den Bauch legen und tief mit dem Bauch ein- und ausatmen. Ausatmen, Bauch hinein, einatmen, Bauch hinaus. Ausatmen, Bauch hinein, einatmen, Bauch hinaus. Das ist auch eine gute Weise, um z.B. Ängste zu transformieren. Es gibt das ja inzwischen auch als Video im Internet, die Lampenfiebertransformationsatmung wirkt auch bei allen Arten von Ängsten. Oder die Ärgertransformationsatmung. Manchmal ist man im Ärger, Ärger kann ja zum einen einen energetisieren, aber oft, nach einer Kurzenergetisierung wird man dann eher blockiert und da ist besser, wenn man lernt, die Energie dort umzuwandeln. Also, mit Atmung viel zu machen.

(Fortsetzung folgt).

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Warum Yoga für Männer? (2) Kurzvortrag auf Video

Vortragsvideo zur Frage: Warum Yoga für Männer? Erfahre einiges zu dieser Frage.

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Simple und komplexe Informationen zum Thema “ Warum Yoga für Männer? (2)“ in einem besonderen Spontan-Audiovortrag. Hier erfährst du einige guten Gründe, warum es gut ist, Yoga in einer Männergruppe zu machen. Heutzutage sind ja Yogastunden überwiegend von Frauen besucht. Sukadev geht auf Fragen ein rund um Mann, Teil des Themebereichs Yoga.

Weiterführende Informationen:

Swami Vishnu-devanandas Tipps für mehr Energie

Und so, der Swami Vishnu hatte so eine einfache Systematik erst mal gehabt. Wenn jemand gesagt hat, er hat wenig Energie, da hat er so gefragt, „berücksichtigst du die fünf Punkte?“ Richtige Körperübung, richtige Atmung, richtige Entspannung , richtige Ernährung und Meditation bzw. positives Denken. Wenn man auf diesen Ebenen mal nachguckt, macht man auf den Ebenen die Sachen, dann hat man schon mal was Gutes. Und relativ häufig wird man feststellen, dass da irgendwas nicht so stimmt. Wenn wir das erste nehmen, richtige Körperübung, Bewegung, da gehören natürlich zum einen die Asanas dazu. Natürlich, bei dem Seminar werde ich ja morgen noch so ein paar Tipps geben, wie bringt man sich jetzt dazu, auch Asanas zu machen. Das war zwar von einer Minderheit der Teilnehmer ein Thema, aber eben von einigen das Thema. Aber zunächst mal, wenn wir wenig Energie haben und demotiviert sind, eben das Nichtstun und das Entspanntsein und das Reden mit anderen, denen es vielleicht auch schlecht geht, das ist nicht das, was uns neue Energie gibt. Im Gegenteil, so was zieht uns runter. Da ist „Asanas“ eine ganz einfache Technik, um einen dort neue Kraft zu geben. Ein einfacher Tipp, wenn es einem schwer fällt, es selbst zu machen, was macht man dann? Man geht in eine Yogastunde rein. Und wenn das nicht geht, nimmt man eine CD oder Yoga DVD oder schaltet den Computer an und sucht „Yoga Vidya Yogastunde“ und dann kriegt ihr zwischen 10 Minuten und 45 Minuten vom Computer etwas oder irgendetwas in der Art. Also, Asanas. Und da gibt es dann auch verschiedene Weisen, Asanas zu üben. Es gibt solche, die kriegen besonders viel Kraft, wenn sie die Asanas sehr körperlich fordernd machen, manche brauchen das. Manche wollen es vielleicht etwas gemütlicher machen. Ich kannte mal jemanden. In den Zentren, wo ich früher war oder eigentlich in den meisten Zentren, wo ich war, habe ich dann mit den Menschen, die dort waren, auch zusammen Asanas geübt. Und da gab es da so einen, der hat immer zwischen zwei Asanas zwei Minuten entspannt. Das hat mich fast nervös gemacht. Dreißig Sekunden in einer Asana, zwei Minuten entspannt, dreißig Sekunden, nächste Asana, zwei Minuten entspannt. Aber der war dann am Tag voller Energie und durchaus sehr gut am Tag hat er dort gearbeitet und so war mir das dann auch ok. Aber damals konnte ich das nicht verstehen, wie man so Asanas üben kann. Ich war eher so, zehn Minuten eine Asana, dann zehn Minuten die andere und wenn man dann durch ist, zum Schluss vielleicht noch zehn Minuten entspannen. Manchen hilft es, immer wieder zwischendurch zu entspannen. Für mich selbst ist es besonders gut, wenn ich über die Asanas Energie bekommen will, lange in der Stellung zu bleiben.  Aber schaut, dass ihr eine Weise findet, die euch liegt. Und dann gilt auch nochmal, und zwar macht es so, wie es für euren Körper jetzt gut ist. Ein Problem ist manchmal, dass man denkt, „ich müsste die Asana so und so machen und leider geht es so nicht“. Und dann macht man gar nichts. Die Alles-oder-Nichts-Philosophie ist eine der größten Hindernisse auf dem Weg, denn die läuft relativ häufig auf „nichts“ hinaus. Und heute Nachmittag in dem Workshop habe ich so gesprochen, oft ist die zweitbeste Lösung eine gute Sache. Wenn das Beste nicht geht, dann schauen wir, was wäre die zweitbeste Möglichkeit. Und wenn das nicht geht, die drittbeste. Und oft ist die drittbeste tatsächlich die beste Möglichkeit. Meistens die zweitbeste. Also kann man schauen, „habe ich in letzter Zeit Asanas geübt?“ Und wenn ich wenig Energie habe, „könnte ich einfach mal mehr Asanas machen, wie fühle ich mich dann?“ Die meisten Menschen werden feststellen, da kommt das Prana wieder. Körperübung betrifft aber auch z.B. nicht nur die Asanas, sondern gerade im Winter gilt eines als wichtig, tagsüber raus zu gehen, selbst wenn die Sonne nicht scheint. Nach einer Untersuchung braucht der Mensch mindestens zehn Minuten Sonnenlicht ungefiltert durch das Fenster am Tag. Irgendwo zehn Minuten, ist nicht viel. Zwanzig Minuten ist vielleicht noch besser. Aber das braucht es dann eben auch. Das ist vielleicht für Menschen in normalen Arbeitsverhältnissen oft schwierig. Man arbeitet zwischen 09:00 und 17:00 Uhr und das ist ausgerechnet die Zeit, wo es hell ist, davor und danach ist es dunkel um diese Zeit. Aber wenn es geht, irgendwo zehn Minuten dort rauskommen. Das nächste auch, der Mensch braucht auch körperliche Bewegung, die mal anstrengend ist. Gerade diejenigen, die vielleicht bei den Asanas eher gemütlich sind, dann ist es dann wichtig, dass sie bei der sportlichen Bewegung ein bisschen zügiger sind. Manche Menschen denken, „ich bin müde, also bin ich zu müde, um ein bisschen flotter spazieren zu gehen“. Wenn es irgendwo geht, wenn man sich motiviert kriegt, das ist ja manchmal die Schwierigkeit, dann ist flott Gehen oder Laufen oder Fahrradfahren eine sehr gute Sache. Man hat z.B. festgestellt, selbst bei klinischer Depression, wo Menschen eigentlich fast nichts machen können, ist mit das Wichtigste, dass man die irgendwie dazu kriegt zu körperlicher Aktivität. Mir hat vor Kurzem jemand erzählt, er war in einer psychosomatischen Klinik und die haben gesagt, sie behandeln niemanden mit Depression, der nicht bereit ist, körperlich was zu tun. Und einer hat mir dann auch nochmal erzählt, der Psychotherapeut, wo sie ist, sagte, zuerst muss jemand körperlich aktiv sein, erst dann kann man überhaupt bei Menschen mit Burnout und Depression irgendwas machen. Also, auch hier wieder, anstatt sich zu schonen über einen längeren Zeitraum – es kann auch sein, dass man mal kurz natürlich sich schonen muss, entspannen, ein, zwei Tage sehr ruhig angehen – aber ich spreche jetzt über mittelfristig, kann man schauen, „habe ich das vielleicht vernachlässigt, bin ich vielleicht zu träge gewesen und diese Trägheit führt zu Dauerträgheit“. Das als ein paar Aspekte. Die nächste Sache ist Atmung. Und ich bin jemand, der besonders die Atemübungen schätzt. Von dem, was mir Energie gibt, ist sicher das Pranayama das, was mir am beständigsten die Energie gibt. Meditation inspiriert, aber das Pranayama, da kommt letztlich die Energie her. Und auch hier, der Swami Vishnu hat mal so gesagt, „bevor du eine wichtige Entscheidung triffst, mache sieben Tage lang eine halbe Stunde Pranayama am Tag“. Denn es ist nie gut, eine Entscheidung aus einem trägen oder unruhigen Gemütszustand zu treffen. Eine Entscheidung zu treffen aus einem energielosen Gemütszustand und einem Gemütszustand von einer niedrigen Schwingung, wird eben das reflektieren und wird vielleicht das sogar verstärken. Nicht immer, manchmal hat man ja dann seine lichten Momente und ist inspiriert.

(Fortsetzung folgt).

Niederschrift eines mp3 Mitschnitts „Schweinehund-Podcast“ aus dem Yoga SeminarDen inneren Schweinehund überwinden – mit Yoga und Meditation„. Mit Sukadev Bretz bei Yoga Vidya Bad Meinberg.

Was Yoga alles kann Video Vortrag

Kurzer Vortrag zur Frage: Was Yoga alles kann? Darauf erhältst du hier Antworten.

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Erfahre einiges zum Thema “ Was Yoga alles kann“ in diesem Audiovortrag. Yoga bewirkt zu viel. Das hier ist nur ein kleiner Überblick von den vielen Wirkungen, die du von Yoga erwarten kannst. Sukadev, Gründer von Yoga Vidya e.V., geht auf Fragen ein rund um Wirkungen von Yoga, Teil des Themebereichs Yoga.

Weiterführende Informationen:

Wie Yoga machen? Video Vortrag

Kurzer Vortrag zur Frage: Wie Yoga machen?? Darauf erhältst du hier Antworten.

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Einige Informationen zum Thema “ Wie Yoga machen?“ in diesem kurzen Improvisations-Vortrag. Wie kann man mit Yoga beginnen? Wie kann man Yoga weitermachen? Der Yogalehrer Sukadev geht auf Fragen ein rund um Yoga lernen, Teil des Themebereichs Yoga.

Weiterführende Informationen:

Reinkarnations-Blog

Heute möchte ich den zweiten Blog vorstellen zu den Themen Yoga, Meditation, Ayurveda, spirituelles Leben. Heute geht es um „Reinkarnation.“

Der Reinkarnation-Blog bekommt alle paar Tage neue Einträge zu den Themen Reinkarnation, Seelenwanderung, Leben nach dem Tod, Sterbebegleitung und mehr. Die meisten Einträge sind Mitschnitte von Vorträgen aus einem Seminar zu diesem Thema. Auch schon einige Videos dazu sind erschienen.

Wer sich für das Thema Reinkarnation interessiert, findet hier also viele Infos. Nicht sehr systematisch – aber sehr lebendig. http://reinkarnation-seelenwanderung.de/

Frage dich: Wo ist in mir die Energie?

Frage dich: „Wo in mir ist die Energie, die dort ist? Und wie kann ich das machen, dass es mir Spaß macht und dass Energie hindurchfließt?“ Das ist dann oft auch nicht der einfachste Weg. Manchmal ist das, was dann ein bisschen länger dauert, das, was einem mehr Energie gibt. Ich gebe euch nochmal so ein ganz banales Beispiel. Irgendwann habe ich ja mal Betriebswirtschaft studiert. Ich hatte schon vorher angefangen, zu meditieren, mich für Yoga zu interessieren, aber irgendwo meine Eltern hatten dort so eine größere Firma gehabt und die sollte ich irgendwann übernehmen. Meine Eltern haben immer gesagt, „du hast immer die freie Wahl“, aber so im Hinterkopf war unausgesprochen, was erwartet wurde und so war es dann irgendwo klar. Ich habe dann Betriebswirtschaft irgendwo begonnen, aber ich wusste schon relativ bald, damit will ich wenig anfangen. Und eigentlich habe ich gedacht, „wie sollte ich jetzt das Ganze lernen?“ Konzernbilanzen oder Industriebetriebslehre und Kostenrechnung vom Typ A, vom Typ B und vom Typ C oder irgendwelche anderen abstrusen Geschichten. Aber irgendwo, die, die ich gefragt hatte im Yogabereich, haben gesagt: „Du bist noch jung und wer weiß, ob du das dauerhaft machst. Außerdem, selbst im Yoga, wenn du dich engagierst, wird es irgendwie hilfreich sein in künftigen Gesprächen mit Banken, wenn du das Diplom hast.“ Das war sicher eine korrekte Aussage. Also haben die mich alle ermutigt, ich solle es abschließen. Aber dann hatte ich erst mal eine Weile mit meinem inneren Schweinehund zu kämpfen. Jetzt mit diesen ganzen volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen und dem Unterschied zwischen dem einen Sozialprodukt und dem anderen und diesen ganzen Kostenlehren und sonstigen abstrusen Konzepten. Wie soll ich mir das beibringen, wenn ich eigentlich daran interessiert bin, noch eine Stunde Pranayama zu üben oder noch eine Stunde zu meditieren oder zu lesen über das unendliche Selbst? Und ich bin jetzt kein Mensch, der sich zu etwas zwingen kann, sondern es ist mehr etwas, wo ich überlege, „wie kann ich das machen, dass es mir auch Spaß macht und dass dort Energie fließt?“ Und dann habe ich so überlegt, „was kann ich machen, dass ich mir diesen verrückten Stoff irgendwo aneignen kann und dass ich das auch machen kann?“ Und dann habe ich gedacht, „interessiert bin ich an Menschen, also werde ich mir jetzt Biographien besorgen von all diesen großen Betriebswirtschaftlern“. Und dann habe ich mir einen Sport daraus gemacht, ich schließe aus ihrer Biographie auf ihre Betriebswirtschaftslehre und umgekehrt versuche ich, aus ihren Theorien auf ihre Psyche zu schließen. Und das hat mir wieder Spaß gemacht. Und dann diese ganzen Sachen als Ausdruck des menschlichen Geistes, der irgendwas schöpfen kann, so ähnlich wie ja Gott etwas schöpft. Wie man aus Gottes Schöpfung irgendwo Gott erkennen kann, können wir auch aus diesen Schöpfungen von Betriebswirtschaftsprofessoren auf ihre Manifestation des menschlichen Geistes schließen. Und dann wurde es wieder interessant und dann konnte ich meinen Geist dort hinbringen. Und ich habe ja ein gutes Auffassungsvermögen, wo ich das einfach dann wollte, dann ging das auch. Aber es war ein kleiner Umweg, das hieß, ich habe noch ein paar Bücher zusätzlich lesen müssen, eben um diese Biographien zu bekommen. Aber dadurch war es wieder faszinierend und war es interessant. Und so ist das so ein Tipp, den ich euch geben kann, dass ihr euch fragt: „Wie kann ich das machen, dass es mir Spaß macht? Wie kann ich das machen?“

(Fortsetzung folgt).

Niederschrift eines mp3 Mitschnitts „Schweinehund-Podcast“ aus dem Yoga SeminarDen inneren Schweinehund überwinden – mit Yoga und Meditation„. Mit Sukadev Bretz bei Yoga Vidya Bad Meinberg.